Verschiedene Informationen


26.04.2018 - Einüben in ein Handwerk

   Handwerkskammer bietet Flüchtlingen Berufsorientierung

 

Zugewanderte junge Flüchtlinge suchen nach einer Berufsausbildung. Viele wissen aber nicht, welche Berufe es bei uns gibt und ob sie dafür geeignet sind. Und für manchen ist eine Ausbildung die erste Berührung mit der Berufswelt und dem Handwerk überhaupt.

 

Eigene Fähigkeiten ausloten

Das Bildungs- und Technologiezentrum (BTZ) der Handwerkskammer Heilbronn-Franken bietet seit Mitte April 80 weiteren Flüchtlingen eine Berufsorientierung an. Im Rahmen des Projekts „ProBeruf“ erhalten diese Einblicke in unterschiedliche handwerkliche Berufe. Die jungen Menschen können dabei ihre Fähigkeiten ausloten und herausfinden, was ihnen liegt und wofür sie geeignet sind. Ergänzend informieren qualifizierte Ausbildungsberater über das deutsche System der Berufsausbildung, die Berufe nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) und dem Gesetz zur Ordnung des Handwerks (HWO) sowie über die Anforderungen und Werte der betrieblichen Arbeitswelt in Deutschland.

 

Erfahrene Meister vermitteln den Alltag

Die berufsorientierende Maßnahme wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert und vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg unterstützt. „Eine wertvolle Unterstützung und ein starkes Zeichen für die Maßnahmen zur Integration in die berufliche Arbeitswelt“, sagt BTZ-Leiter Johannes Richter und Leiter des Projekts. Insgesamt zwei Wochen befinden sich die Flüchtlinge ganztags in den Werkstätten des BTZ. Erfahrene Handwerksmeister vermitteln ihnen den beruflichen Alltag. „Mit dem Projekt können wir hervorragend auf die einzelnen Interessen und Neigungen eingehen und interessierte junge Leute mit geschickten Händen für einen Beruf im Handwerk begeistern“, ist sich Richter sicher. Möglich machen dies die gut ausgestatteten Ausbildungswerkstätten. Abseits des Produktionsdrucks können die Zugewanderten dort berufliche Anforderungen entspannt erkunden. In den drei Werkstattbereichen Metall, Elektro und Holz lernen sie den Umgang mit den unterschiedlichen Materialien kennen. Praxisnah erfahren sie, welche Fähigkeiten und Kenntnisse sie mitbringen müssen und welche Anforderungen in dem jeweiligen Handwerk gestellt werden.

 

Neue Perspektiven für die Zukunft

Die jungen Leute kommen aus den Vorbereitungsklassen (VKL) der allgemein bildenden Schulen und den Klassen für Vorqualifizierung Arbeit und Beruf ohne Deutschkenntnisse (VABO) der berufsbildenden Schulen. „Altersmäßig haben wir es mit jungen Menschen zwischen 12 und 22 zu tun“, erläutert Johannes Richter. Aus seiner Sicht vermittelt das Projekt neue Zukunftsperspektiven. „Gerade für junge Leute ist es ungemein wichtig zu wissen, welche Möglichkeiten sich für eine persönliche Entwicklung bieten“, so Richter. Das Angebot des BTZ öffne Flüchtlingen den Blick auf eine sichere Zukunft, sagt er. Richter hofft, dass viele der Zugewanderten später in den Handwerksbetrieben der Region unterkommen und sich bewähren.

 

Zwei Zeitblöcke

Das Projekt wird in zwei Zeitblöcken zu je 14 Tagen gemeinsam mit aktiven Kooperationsschulen der Region durchgeführt. Die erste Runde ist am 16. April gestartet, die zweite beginnt am 18. Juni.

 

Weitere Informationen:

Johannes Richter, Leiter Bildungs- und Technologiezentrum (BTZ) der  Handwerkskammer Heilbronn-Franken, Telefon  07131 791-2701, E-Mail: info@btz-heilbronn.de.

  

Weitere Pressemitteilungen gibt es hier:

www.hwk-heilbronn.de/presse

  

Helmut Müller

Handwerkskammer Heilbronn-Franken

Zentralstelle

Allee 76

74072 Heilbronn

Telefon 07131 791-108

Telefax 07131 791-2508

Helmut.Mueller@hwk-heilbronn.de 

www.hwk-heilbronn.de

Hier gibt’s Informationen zur Imagekampagne 

www.hwk-heilbronn.de/imagekampagne .



 18.04.2018     - PM_Willkommenslotse bleibt aktiv

- Handwerkskammer berät Unternehmen

 

Die Zahl der Flüchtlinge, die vor Krieg, Verfolgung und Not aus ihrer Heimat geflüchtet sind, stagniert auf hohem Niveau. Bis Ende 2016 registrierte das Bundesinnenministerium rund 185.000 neue Asylsuchende. Zu den rund 15.000 einreisenden Asylsuchenden kommen Flüchtlinge aus der Zusammenführung von Familien.

 

Aufgabe Integration

Unter den Flüchtlingen und Asylbewerbern mit Bleibeperspektive sind vorwiegend junge Menschen. Diese zu integrieren, ist eine gesellschaftliche Herausforderung der kommenden Jahre. Angesichts der sich abzeichnenden demographischen Entwicklung stellen sie auch eine große Chance für die deutsche Wirtschaft und das Handwerk dar. „Dabei kommt es vor allem darauf an, dass diese Menschen sich eine Zukunftsperspektive aufbauen können, indem sie beispielsweise einen Praktikumsplatz finden oder eine Ausbildung beginnen.“, sagt Andreas Spielmann vom Bildungs- und Technologiezentrum (BTZ) der Handwerkskammer Heilbronn-Franken.

 

Kostenfreie Beratung

Er ist „Willkommenslotse“ und berät interessierte Handwerksunternehmen im Rahmen der Nachwuchs- und Fachkräftesicherung „Wir beraten die Betriebe hinsichtlich Fördermöglichkeiten und klären Fragen zur Sprachförderung, zum Aufenthaltsstatus und Qualifikationsbedarf“, erläutert er. Andreas Spielmann hilft darüber hinaus, in Unternehmen eine Willkommenskultur zu etablieren und weiter zu entwickeln. Außerdem begleitet er Unternehmen, passende Flüchtlinge für Praktika, Ausbildungsstellen, Einstiegsqualifizierungen oder auch Arbeitsplätze zu finden. Der Willkommenslotse kommt unentgeltlich und unverbindlich in die Betriebe. Das Konzept des Willkommenslotsen erweitert das Programm „Passgenaue Besetzung“. Es wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.

 

Große Unsicherheit

„Bei den Handwerksbetrieben besteht nach wie vor große Unsicherheit bezüglich der rechtlichen Rahmenbedingungen,  Asylsuchende und Flüchtlinge zu beschäftigen“, so Spielmann. Diese Lücke schließt die Handwerkskammer und bietet qualifizierte Beratung vor Ort.

 

Weitere Informationen

Andreas Spielmann, Handwerkskammer Heilbronn-Franken, Telefon 07131 791-2714, E-Mail: Andreas.Spielmann@btz-heilbronn.de




21.09.2017 - Bildungswege in Baden-Württemberg für Neuzugewanderte

 

Für Neuzugewanderte in Baden-Württemberg und auch ehrenamtliche Helfer bietet die Bildungsregion Schwäbisch Hall in Kooperation mit dem staatlichen Schulamt Künzelsau, der Volkshochschule Schwäbisch Hall und dem Mehrgenerationentreff folgenden Vortrag an:

 

Anmeldeformular: Bildungswege in Baden-Württemberg für Neuzugewanderte

 

Dienstag 10.10.2017

19.00-20.30 Uhr

Haus der Bildung, Salinenstr.6-10

Teilnahme kostenlos!

 

Bitte sprechen Sie uns an, wenn Sie eine Übersetzung benötigen!

 

Bei Fragen wenden Sie sich an:

Sandra Wallrapp 

Bildungsregion Schwäbisch Hall 

Haus der Bildung 

Salinenstr.6-10 

74523 Schwäbisch Hall 

Tel.0791-970 66 51





09.09.2017 - Mehrsprachige Flyer und Infos zu Rundfunkgebühren

 

Liebe Mitglieder der Helferkreise und Flüchtlingsinitiativen in Baden-Württemberg,

 -hier-

können die wichtigsten Informationen zum Rundfunkbeitrag für Bürger in Englisch, Russisch, Spanisch, Französisch, Türkisch, Arabisch, Tigrinya, Griechisch, Farsi und Somali heruntergeladen werden. 







01.06.2017 - Integrationskonzept / - Integrationsmesse SHA

  

- Integrationskonzept:

Das fortgeschriebene Integrationskonzept des Landkreises wurde am

25.04.2017 im Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Schulen zur Kenntnis genommen und nun am 23.05.2017 vom Kreistag offiziell verabschiedet.

Interessierte finden das Konzept auf der Homepage Integration des Landratsamtes zum Durchlesen und Downloaden unter

http://www.integration-landkreis-sha.de/de/integrationskonzept.html.

 

- Integrationsmesse SHA:

Die „8. Integrationsmesse im Landkreis Schwäbisch Hall“ findet gemeinsam mit dem Freundschaftstag am Sonntag, den 17.09.2017, von 11 bis 18 Uhr rund um die Kirche St. Michael in Schwäbisch Hall statt. Die Integrationsmesse mit Freundschaftstag soll ein Zeichen des Miteinanders, der Toleranz und ein Sichtbarmachen der bestehenden Integrationsangebote sein. Sämtliche interessierte Privatpersonen, Institutionen, Freundes- und Helferkreise wie auch Geflüchtete selbst sind herzlich eingeladen, diese Ziele der Integrationsmesse mit aktiven und kreativen Beiträgen umzusetzen. Ob als Akteur vor oder hinter den Kulissen, als Mitwirkender bei der Vorbereitung und Planung, der tolle Vorschläge und Ideen einbringt, oder auch als Besucher – wir würden uns freuen! Ob Sie mit einem kostenlosen Aktionsstand auf der Messe über Ihre Organisation informieren oder einfach Ihre Vorschläge und Ideen einbringen. Gerne unterstützen wir Sie bei der Planung und Durchführung Ihrer Ideen. Denn die Integrationsmesse soll nicht nur informieren, sie soll auch bunt und fröhlich sein und natürlich allen Spaß machen. Die Besucher sollen an Aktionsständen bei Bastelangeboten, Sport und Spiel, Workshops, Theater, Kino, Kunst und Musik und was Ihnen vielleicht sonst noch an Angeboten einfällt „Integration“ selbst erleben können. Damit auch alle Stände und Aktionen besucht werden, ist an eine interessante Rallye gedacht, bei der die Besucher, die überall vorbeigeschaut haben, auch ein kleines Erinnerungsstück mit nach Hause nehmen können. Die Akteure der Integrationsmesse können und werden sich bei der Planung und Durchführung auch untereinander besser kennen lernen und sich vielleicht für Beiträge oder einen Stand auf der Messe zusammentun.

Hier weiß dann jeder, welches Angebot bei wem zu finden ist, manches inspiriert vielleicht für die eigene Organisation und wenn man Informationen oder Hilfestellungen für Zuwanderer benötigt, weiß man, wohin man sich wenden kann.

Bei Interesse aktiv mitzuwirken und bei Rückfragen steht Ihnen

Frau Glück-Winkler (Tel. 0791 755-7964, Email: m.glueck-winkler@LRASHA.de)  zur Verfügung.

Alle Interessierten sind zudem zur 2. Öffentlichen Informationsveranstaltung am 22.06.2017 um 18:00 Uhr im Anna Büschler Raum (Touristikinformation), in Schwäbisch Hall, Am Markt 1 eingeladen. Das Einladungsschreiben vom März und einen Rückmeldebogen zur Anmeldung finden Sie im Anhang. Die Anmeldefrist (bislang 06.06.2017) wurde verlängert.

Bei Fragen stehe ich gerne zur Verfügung und wünsche Ihnen allen schon jetzt ein schönes Pfingstwochenende!

 

Mit freundlichen Grüßen

Marina Köhler

Landratsamt Schwäbisch Hall